Fasten durchhalten: Der geheime Tipp

Denkblase und Glühbirne

Mindset-Fasten beginnt im Kopf

Wahrscheinlich hat sich jeder, der sich mit dem Thema Fasten auseinandergesetzt hat, dazu seine ganz eigenen Gedanken gemacht. Will ich überhaupt fasten und wenn ja, warum? Darf es Saftfasten sein oder eine andere Methode? Was ist meine Motivation dahinter? Wie kann ich am besten das Fasten durchhalten? Was bedeutet eine Fastenzeit für mich, mein Wohlbefinden und meine körperliche, wie geistige Gesundheit? Die Antworten auf diese Fragen sind abhängig von deinem persönlichen Mindset, sprich, deiner Denkweise und deiner Einstellung zum Thema Fasten. Und genau das ist der entscheidende Tipp! Genau aus diesem Grund behaupten wir, Fasten durchhalten beginnt im Kopf.

Fasten gleich Hungern?

Selbstverständlich können dabei auch gewisse Zweifel aufkommen. So stellt man sich zum Beispiel die Frage: Werde ich hungrig sein? Bedeutet Fasten gleich Hungern? Hier gibt es einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied. Denn wir sind der Meinung, nur wer freiwillig auf feste Nahrung verzichtet, fastet.

Hunger auf Kekse

Eine Frage der Einstellung

Hunger ist ein Gefühl das schnell Herr über unseren Körper werden kann. Obwohl jeder anders auf Hunger reagiert, hat bestimmt jeder schon einmal das klassische hangry-Gefühl erlebt, bei dem sich Unlust und schlechte Laune einschleicht. Doch häufig ist es nicht der Körper, der essen will, sondern der Kopf! Entscheidet man sich jedoch ganz bewusst zu fasten, und zwar freiwillig, ganz ohne Druck und Stress, kann unser Körper auf die kurzzeitige Mangelsituation durchaus positiv reagieren. Systematischer Verzicht auf feste Nahrung ist also eine Frage des Mindset.

Mind over matter

Wir verfolgen hier also ganz klar das Motto: Mind over matter! Insbesondere für alle diejenigen, die das aller erste Mal fasten, kann allein die Entscheidung diesen Schritt zu wagen große Überwindung kosten. Wenn wir jedoch Körper und Geist erfrischen wollen, dann gilt es eingefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen und Neues zu wagen. Lässt man sich völlig auf diese Erfahrung ein, so können anfängliche Schwierigkeiten schnell vergessen sein und man kommt in sich zur Ruhe.

Selbstverantwortung

Fasten ist also in gewisser Weise ein Geisteszustand. Doch was bedeutet das? Es bedeutet, dass Fasten Achtsamkeit erfordert. Es bedeutet Körper, Emotionen, Motivation und Ängste im Auge zu behalten. Es bedeutet nicht von sozialen Normen kontrolliert zu werden, die bestimmen wann, was und wie man isst. Doch vor allem bedeutet es Selbstverantwortung zu übernehmen, sich was Gutes zu tun und sich bewusst für ein gesundes Leben zu entscheiden. Somit entscheidet zu einem Großteil unser Mindest, unsere individuelle Bewertung wie eine Fastenzeit auf Psyche und Körper wirkt.

Motivationsspruch You Got This

Dein Warum

Fasten soll nicht eine Bestrafung oder eine schnelle Lösung sein. Ganz im Gegenteil. Fasten soll eine Wohltat für deinen Körper darstellen, bei der du die Chance hast, auf körperlicher und emotionaler Ebene neue Kraft zu schöpfen. Erinnere dich daher also immer wieder selbst an dein WARUM. Ist dein Warum erst einmal geklärt, ergibt sich die notwendige Motivation und die Willenskraft häufig schon von ganz alleine. Es kann dabei auch hilfreich sein, sein persönliches Warum niederzuschreiben und täglich durchzulesen. Dein Mindset wird dich auf deinem Weg hin zu deinem Ziel leiten – und leichter das Fasten durchhalten.

Durch Schwäche stärker werden

Letztlich stellt sich die Frage: Was gewinnst du aus einer Fastenzeit? Vor allem auch im übertragenen Sinne auf andere Lebensbereiche. Wenn wir es schaffen in Momenten der Schwächen einen starken Willen an den Tag zu legen und uns selbst treu zu bleiben, so können wir diese Stärke auch auf andere Bereiche anwenden.

Versuchungen lauern überall

Denn Versuchungen sind in unserer heutigen Gesellschaft stets präsent. Gefühlt lauert hinter jeder Ecke die nächste Verlockung: Ein Blick ins Handy anstatt ins Buch, der Griff zum Autoschlüssel anstatt zum Fahrrad, Fast Food to go anstatt dem selbstgekochten Abendessen, …die Liste scheint endlos.

Bewusster Verzicht

Doch zugleich beobachten wir auch einen entgegengesetzten Trend. Der bewusste Verzicht wird immer beliebter – und das aus gutem Grund! Ist der Stein erst einmal ins Rollen gebracht, können positive Verhaltensweisen einfacher auf mehrere Lebensbereiche übertragen werden. So kann eine Saftkur zum Beispiel der ideale Start sein um auch andere Gewohnheiten zu hinterfragen und weitere Umbrüche in die Wege zu leiten.

Treppenstufen

Schritt für Schritt

Eine Fastenzeit kann also nützlich sein, um in sich zu kehren und zu reflektieren. Dabei sind keinerlei Grenzen gesetzt. Ein guter Startpunkt wäre es eine Liste aufzusetzen mit all den Dingen, die man gerne anpacken und eventuell ändern würde. Behalte dabei stets dein Warum im Hinterkopf und werde dir klar was du dir davon versprichst. Die wichtigste Regel für ein Erfolgserlebnis sind realistische Ziele. Es muss ja schließlich nicht gleich eine Saftkur sein. Auch der Verzicht auf Alkohol, Nikotin, oder stark verarbeitete Lebensmittel ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung. So kann man gewisse Gewohnheiten zu Beginn erst einmal um- anstatt einzustellen.

Trau dich!

Es gibt keinen „perfekten Zeitpunkt“. Wenn man will, findet man immer Ausreden. Doch manchmal muss man einfach ins Machen kommen um sich seinen Zielen zu nähern. Und denk immer daran: Eine gewisse Zeit unter Verzicht kann auch ein Erfolgserlebnis sein, das unsere Psyche belohnt. Dabei kann regelrecht ein Hochgefühl aufkommen und wer mag das denn nicht?

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