Warum Social Distancing nicht mit Vereinsamung gleichzusetzen ist

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Allein sein, aber doch nicht einsam? Die Corona-Krise bringt aktuell drastische Maßnahmen, welche es bisher so noch nie gegeben hat. Für viele erst einmal ein Shock und die Angst, einsam zu sein und nicht zu wissen, was man mit der Zeit anfangen soll.
Da diese Distanz momentan aber unbedingt notwendig ist, wollen wir versuchen, dass beste daraus zu machen und euch zu zeigen, warum Social Distancing nicht gleich bedeutet einsam und gelangweilt zu sein.

1. Sich mal wieder bei der Oma melden

Im Alltag vergisst man das leider viel zu oft. Man möchte sich eigentlich gerne bei den Großeltern melden und einfach mal hören, wie es ihnen so geht, aber leider kommt das zwischen Arbeit, Einkaufen, Kindern und Sport oft viel zu kurz. Nutzt diese Zeit, denn genau jetzt brauchen die Älteren euch mehr denn je. Möglicherweise könnt ihr euren Großeltern sogar erklären, wie man einen Video-Anruf tätigt und so in Kontakt treten, euch dabei sogar sehen und einfach mal wieder quatschen.

2. Alte Freundschaften aufleben lassen

Ähnlich verhält es sich auch mit alten Freunden, zum Beispiel aus Schulzeiten. Man wohnt nicht mehr in der gleichen Stadt, verliert sich etwas aus den Augen, aber eigentlich möchte man diese Menschen nicht missen. Das ist nun die optimale Zeit, um einfach mal wieder anzurufen und die alte Freundschaft hochleben zu lassen. So habt ihr in dieser Zeit nicht nur einen schönen Zeitvertreib sondern macht wahrscheinlich euren alten Freunden auch eine riesige Freude.

3. Eine Hausparty feiern

Eine Hausparty während der Ausgangssperre? Dank vieler lustiger Apps ist genau das möglich geworden. So könnt ihr zum Beispiel über die App “Houseparty” einen eigenen, virtuellen Partyraum mit euren Freunden eröffnen und über Stunden quatschen, gemeinsam Musik hören oder Spiele spielen. Probiert es aus – ihr werdet sehen: der direkte Kontakt fehlt gar nicht so sehr.

4. Auf die Kernfamilie besinnen

Auch das eigene Familienleben kommt im stressigen Alltag oftmals viel zu kurz. Zur Kernfamilie oder den eigenen WG-Mitbewohner muss man glücklicherweise keine Distanz bewahren. Wieso die Zeit also nicht mal intensiv mit denen verbringen, die im eigenen Haushalt wohnen. Lernt eure Mitbewohner besser kennen oder nutzt die Zeit, um endlich einmal ausgiebig mit euren Kindern zu spielen. Euer Partner freut sich bestimmt auch mal über ein leckeres Abendessen 😉

5. Die Nachbarschaft erkunden

In Zeiten der Corona-Krise hört man immer mehr davon, dass jüngere Mitmenschen, für die älteren Nachbarn einkaufen gehen oder sie bei anderen Tätigkeiten unterstützen. Diese Entwicklung finden wir einfach toll. Nutzt also die Zeit, um euch mal zu erkunden, wer denn so in eurem Haus wohnt. Gibt es vielleicht ein älteres Ehepaar, welches eure Hilfe benötigt? Aber auch den jüngeren kann man die Hilfe anbieten und einfach mal etwas vom Einkaufen mitbringen oder auf die Nachbarskinder aufpassen.

6. Unnötige Kontakte ausmisten

Vielleicht merkt ihr in dieser Zeit sogar, welche Kontakte aus dem “realen” Leben euch überhaupt nicht fehlen. Auch dafür kann die soziale Distanz genutzt werden: einfach mal in sich kehren und sich auf die wichtigen Kontakte und Freundschaften konzentrieren. Auch wenn man nun viel Zeit zu Hause verbringt, gerät man schnell wieder in den Stress-Modus – deshalb versucht euch auf die wirklich wichtigen Kontakte zu besinnen.

Wir glauben, dass Social Distancing eine tolle Möglichkeit ist, um andere Formen des Kontakts kennenzulernen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren. Wir hoffen, dass ihr mit unseren Tipps Social Distancing ebenfalls als eine Chance wahrnehmen und in einem positiven Licht betrachten könnt.

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