Wie der Frühling sich auf unseren Körper auswirkt

Frühjahrsmüdigkeit, Frühlingsgefühle, Pollenflug – zum Frühjahr häufen sich die Begriffe rund um verschiedenste Mythen. Aber woher kommen diese Gerüchte eigentlich? Was ist dran und was stellt der Frühling wirklich mit unserem Körper an? Erfahre mehr über die Jahreszeit des Blütenzaubers!

  • Frühjahrsmüdigkeit

    Ja, es gibt Menschen, die im Frühling, wenn die Temperaturen steigen und es wieder länger hell ist, vermehrt unter Müdigkeit leiden und sich erschöpft fühlen. Aber: Es gibt nur ein paar wenige, die eine echte Frühjahrsmüdigkeit haben. Das Phänomen wird ein wenig hochgeschaukelt. Denn dramatisch ist die kurze Schlappheitsphase in aller Regel nicht. Nach ein paar Tagen sollte die Müdigkeit von selbst verflogen sein, und man kann den Frühling endlich genießen. Doch warum begrüßt mancher den Frühling am liebsten schlafend? Laut Experten sind Umstellungen im Hormonhaushalt und die Auswirkungen der schwankenden Temperaturen auf die Blutgefäße dafür verantwortlich.

     

  • Die Zeitumstellung Ende März führt zu einem Frühjahrs-Jetlag

    Viele Menschen sind von der Zeitumstellung zweimal im Jahr genervt. Insbesondere da die in einer Frühlingsnacht geraubte Stunde am 30. März durchaus leichte Beschwerden hervorrufen kann. Gehts dir auch so? Laut einer Umfrage der DAK-Gesundheit leiden knapp 30 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer in den Tagen nach der Zeitumstellung vermehrt unter Einschlafproblemen, Schlafstörungen und Müdigkeit unter Tags. In den meisten Fällen verschwinden diese Beschwerden in kürzester Zeit wieder. Dennoch plädieren viele für eine Abschaffung der Sommerzeit. Aber eine Umstellung um eine Stunde ist nicht vergleichbar mit jener Zeitverschiebung um mehrere Stunden, die der Körper etwa bei Fernreisen durchlebt und die tatsächlich einen Jetlag auslösen kann.

     

  • Für Pollenallergiker ist der Frühling die schlimmste Jahreszeit.

    Viele Pollenallergiker sehen dem Frühlingsanfang mit gemischten Gefühlen entgegen. Klar: Es ist schön, wenn die Sonne endlich wieder lange scheint und die Temperaturen steigen. Doch dass alles erblüht, hat für sie nun einmal Nachteile. Unter anderem schleudert die Birke von März an vermehrt Pollen in die Luft. Frühblüher wie Hasel und Erle können Allergikern schon im Februar das Leben schwer machen. Andere Pollen werden dagegen erst im Sommer ein Problem, etwa die von Gerste, Hafer und Roggen. Die besonders stark allergieauslösende Ambrosia hat ihre Hauptblüte sogar erst im August und September. Der Frühling ist deshalb nicht für jeden Pollenallergiker die Hauptleidenszeit.

     

  • Im Frühling werden die Vitamin-D-Speicher wieder aufgefüllt.

    Im Winter müssen die Sonnenstrahlen eine so weite Strecke durch die Atmosphäre zurücklegen, dass tatsächlich kaum UVB-Strahlung auf der Erdoberfläche, und so auf unserer Haut ankommt. Nur mit ihr aber kann der Körper selbst Vitamin D produzieren. Deshalb ist es tatsächlich ratsam, im Frühling die aufgebrauchten Vitamin-D-Reserven wieder aufzufüllen. Dafür sollte man regelmäßig 18 bis 20 Prozent der Körperoberfläche in die Sonne halten – das entspricht zum Beispiel Gesicht, Hände und Unterarme. Alternativ steckt das Vitamin auch in fettreichen Lebensmitteln wie Hering, Makrele, Lachs, Hühnereiern und Margarine. Und für die Bequemen unter uns auch in Kapselform erhältlich. 😉

     

  • Im Frühling lässt sich der Winterspeck besonders leicht verlieren.

    Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – der innere Schweinehund lauert zu jeder Jahreszeit. Allerdings schüttet der Körper durch das Licht und die wärmeren Temperaturen weniger Schlafhormone aus, stattdessen zirkulieren mehr antreibende Hormone. Das hat einen erfreulichen Effekt: Wir fühlen uns fitter und haben einen größeren Bewegungsdrang. Die I·DO Biosäfte erleichtern außerdem eine gesunde Ernährung. Von allein nimmt man jedoch auch im Frühling nicht ab. Eine Saftkur kann dabei helfen den inneren Schweinehund zu überwinden und der ersten Schritt in einen gesünderen Frühling sein.

     

  • Die Hormone spielen im Frühling verrückt.

    Mit den längeren, wärmeren Tagen verändert sich die Hormon-Konzenration, die in unserem Blut zirkuliert. Durch das zusätzliche Sonnenlicht produziert der Körper weniger Melatonin, ein Schlafhormon. Dafür steigt die Anzahl des Glückshormons Serotonin im Blut. Dass die Sexualhormone im Frühling verrückt spielen und man sich deshalb schneller verliebt, stimmt leider nicht ganz.

    Grund hierfür könnte allerdings sein: Die Menschen sind deutlich leichter bekleidet unterwegs. Zudem sieht man im Frühling wieder helle, kräftige Farben, welche zu positiven Glücksgefühlen führen. Zudem gebe es einen psychologischen Faktor: Auch der Mensch als Teil der Natur erwache, wenn der Frühling erwacht.

Wir hoffen, dass du diesen Frühling ohne Frühlings-Beschwerden genießen und dich auf den Sommer freuen kannst! ☀️🌻🌸🌺🌷

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