VEGAN

Wie findet man heraus, wer von den Leuten am Tisch vegan lebt? Einfach warten – Sie erzählen es von selbst.

Ja, da ist was dran. Der neuste Trend ist in aller Munde und die meisten Veganer plaudern gerne über ihre vorbildliche Ernährungsweise.
Da es meist kein Geheimnis ist, wissen wir auch von vielen Stars und Sternchen, dass sie sich für eine vegane Lebensweise entschieden haben. Die Liste reicht von Demi Moore, über Natalie Portman, Nena, Ben Stiller, Leonardo DiCaprio, bis hin zu Johnny Depp. Wohingegen sich unser lieber Leo tatkräftig in Wort und Tat und vor allem auch finanziell für den Klimaschutz, die Umwelt und letztendlich für unseren Planeten einsetzt, kursieren um Herrn Depp immer wieder Gerüchte, dass er es mit der rein veganen Ernährung doch nicht ganz so streng hält.

Aber kann man es ihm wirklich übel nehmen? So leicht ist das nämlich gar nicht. Kein Fleisch, keine Wurst, kein saftiges Steak beim Grillen mit Freunden, kein Burger, keine Weißwurst – als echte Bayerin stoße ich vor allem hier an meine Grenzen. Und jetzt sind wir noch nicht mal beim Thema „vegane Ernährung”. Der Verzicht auf tierisches Fleisch und Fisch ist nämlich nur die halbe Miete. Verzichtet man auf eben genannte Leckereien, darf man sich zunächst erst mal als „Vegetarier” rühmen.

Als „Veganer” geht es nämlich noch viel weiter. Hier hilft es, den Begriff „pflanzenbasierte” oder einfach „pflanzliche” Ernährung einzuwerfen. Dann ist die Definition nämlich ganz easy und intuitiv. Man isst NICHTS Tierisches, sondern NUR Pflanzliches. D.h. keine Milch, kein Käse, kein Quark, keine Butter, keine Eier, kein Schweineschmalz, keine Gelatine (somit fallen auch viele Süßigkeiten wie bestimmte Gummibärchen weg), kein Milchpulver oder Ähnliches, das ist nämlich in fast allen Fertigprodukten, Keksen, Gebäck, Schokoladen oder Saucen und Dips drin – Die Liste des Verzichts ist noch beliebig lange fortzuführen. Tut man dies, gelangen die meisten an den Punkt, an dem sie sich fragen: Was darf ich denn eigentlich noch essen? Salat? Sellerie? Reis? Und dann kommt der Zweifel: Wieso tue ich mir das eigentlich an?

An dieser Stelle muss tatsächlich ein Umdenken stattfinden. Wir müssen raus aus unserer gewohnten Comfort-Zone, in der wir uns in Honig und Milch baden, alles mit einem Klacks Butter noch ein bisschen schmackhafter machen und uns das Leben mit süßer Vollmilchschokolade und Chicken Nuggets glücklich essen. An dieser Stelle beginnt auch die Diskussion – vor allem aber genau aus diesem Grund: Wir haben keine Lust auf Verzicht. Wir haben keine Lust auf die Extrawurst im Restaurant. Außerdem ist ja überhaupt nichts belegt und jeder sagt ja sowieso was anderes. Im Endeffekt bleibt es ja auch eine subjektive Entscheidung, aber man sollte den kleinen Ignoramus in uns doch zwischendurch ‘mal ausschalten und sich mit einer Portion gesundem Menschenverstand dem Thema annähern. Es gibt nämlich durchaus starke Argumente, die uns dazu inspirieren können, die Sache ernster zu nehmen und zwar nicht nur um der armen Tiere Willen, sondern auch um uns selbst und allen anderen etwas Gutes zu tun.

Die 3 Hauptargumente, die man immer wieder hört und entlang derer auch fleißig geforscht und studiert wird, sind die UMWELT, die TIERE und die GESUNDHEIT. Natürlich lassen sich diese noch spezifischer ausschmücken.
Bei der Umwelt geht es neben dem immensen Wasserverbrauch, den wir für die Herstellung von Fleischprodukten brauchen, auch darum, dass riesige Flächen Regenwald für die landwirtschaftliche Haltung von Tieren und den Anbau von Tierfutter abgerodet wurden und immer noch werden. Von den Treibhaus-Gasen aus der Kuhhaltung will ich gar nicht erst anfangen.

Beim Tierschutz geht es vor allem um Massentierhaltung und grausame Tiertransporte, auf denen viele Tiere schon vor dem Schlachthaus armselig verenden. Ganz davon abgesehen schreibt es sich auf dem Karma-Konto sicherlich nicht gut, wenn man Tausende Tiermorde auf dem Gewissen hat. Deshalb lebt ein Yogi zumindest vegetarisch, da die Lehre des Yoga eine gewaltfreie Lebensweise vorschlägt um zu innerem Frieden zu gelangen.

Übrigens – Ja, eine Wiener besteht aus Fleisch. Und das Fleisch kommt vom Schwein. Genau das kleine süße Ferkelchen, dass man beim Familienausflug auf den Bauernhof gerade noch gestreichelt hat. Absolut banal, aber viele Menschen und Kinder wissen tatsächlich nicht was sie eigentlich den ganzen Tag essen. Angefangen bei der Hackfleisch-Bolognese, den Brät-Maultaschen und der Pizza Speciale mit lecker Schinken und Salami. Interessanterweise verweigern viele Kinder genau diese Lebensmittel radikal, sobald sie wissen, dass das mal ein echtes Tier war. Da fehlen einem als Eltern schon mal die Argumente …

Die Argumente fehlen einem auch manchmal wenn es um das Thema Gesundheit geht. Hier wird man in den letzten Jahren fast bombardiert mir gegensätzlichen Meinungen darüber, ob der Mensch nun tierisches Fett und Protein braucht oder nicht. Auf plantproof.com geht Simon J Hill in vielen interessanten Posts ausführlich auf diese Fragen ein. Ohne auch nur ein Wort zu lesen, denke ich, dass sein Body und auch sein happy Smile für sich und seinen Lifestyle sprechen. Auch auf vielen anderen gut recherchierten Webseiten und Artikeln findet man zusätzlich Infos darüber, wie man seinem Körper nur durch Pflanzen ausreichend mit Eisen, Vitamin B12 & Co. versorgt. Die Tatsache, dass dabei auch Nahrungsergänzungsmittel, neben einer ausgewogenen Ernährung mit grünem Gemüse, Nüssen, Samen, Linsen und anderen leckeren Hülsenfrüchten, eine Rollen spielen können, sollte zunächst nicht abschrecken. Neben synthetisch hergestellten Billigprodukten aus dem Drogeriemarkt hat der Markt in 2018 nämlich durchaus vertrauenswürdige Produkte zu bieten. In Kombination mit dem richtigen Saft von I·DO Bio kann also nichts mehr schief gehen in Sachen Gesundheit.

Um aber vollkommen ehrlich zu sein, habe ich auch schon eine Reihe anderer Veganer getroffen, die nicht so frisch und vital daherkommen wie Simon. Sich eine starre Regel von außen aufzuerlegen und dem Trend nur blind zu folgen ist sicherlich auch nicht der richtige Weg. Dann fühlt sich der „Verzicht” nämlich tatsächlich an wie Verzicht. In Wirklichkeit findet Verzicht aber nur in unseren Köpfen statt. Schreibt man im Gegensatz zur verbotenen Liste eine Liste mit all den Schmankerln, die man essen darf und essen soll und fängt an, sich vor allem in größeren Städten in neue Lokale zu begeben, die sich voll auf vegetarische oder vegan Ernährung spezialisiert haben, merkt man ganz schnell, dass es hier vielmehr um Genuss geht. Genuss und ein gutes Gefühl, da ein Gericht, das nur aus pflanzlichen Zutaten besteht, auch nicht so schwer im Magen liegt wie der Schweinebraten mit Knödel und Soße.

Es geht also darum, sich selbst und andere für das Thema zu sensibilisieren und nicht darum, extreme Entscheidungen zu treffen, die sich nicht richtig anfühlen. Andererseits hilft das ganze Gelaber auch keinem weiter wenn man nicht tatsächlich in die Puschen kommt und endlich anfängt etwas zu verändern und einen bewussteren Lebensstil zu leben.

Wem das ganze Thema noch ein bisschen fremd ist und es einfach zu kompliziert findet, wird im Netz fündig. Es geht los mit Tausenden tollen veganen Rezepten und Kochtips, interessanten Dokumentationen zum Thema, wie z.B. Cowspiracy – The Sustainability Secret und konkreten Anleitungen um der veganen Ernährungsweise eine echte Chance zu geben. Wie wär’s mit einer 30 Tage Challenge?

Auf www.petazwei.de/vegan-leben findet man tatkräftige Unterstützung. Nach dem Experiment kannst du dich dann immer noch entscheiden. Zumindest kannst du dann mitreden. Als Vorbereitung eignet sich ganz wunderbar eine Saftkur um dein System zu reinigen und es auf die neue Ernährungsweise vorzubereiten.

Ich persönlich pirsche mich seit ca. 2 Jahren nach und nach an das Thema heran. Seit ich mich dem Yoga hingegeben habe, esse ich auch kein Fleisch mehr. Statt Milch freue ich mich jeden Morgen auf mein Müsli mit Mandel- oder Kokosmilch, aber an Weihnachten fände ich es fast ein bisschen unverschämt den sorgsam, über Stunden hinweg vorbereiteten Entenbraten meiner Mama zu verweigern. So lange die Ente eine glückliche war, genieße ich sie dann auch in vollen Zügen. Deshalb würde ich persönlich auch sofort unterschreiben was Jared Leto zu sagen hat: „I’m actually a cheagan, a cheating vegan. I don’t eat meat ever. But if someone’s mom made a cookie and handed it to me, I’d probably take a bite, or if I’m in Alaska and there’s wild salmon out of the river, I’d probably eat it.” – Ich mag das. Das ist glaubwürdig und echt. Zu jeder Regel gehört auch ab und zu eine Ausnahme.

Wir von I·DO Bio freuen uns über deine Meinung, Erfahrungsberichte und auch Rezepte zum Thema VEGAN. Um auf den Anfang des Artikels zurückzukommen: Ja, es ist uns wichtig ein Gespräch anzuzetteln, damit sich immer mehr Menschen Gedanken machen und sich hin zu einem gesünderen und bewussteren Lebensstil hinbewegen.

Hast du Lust, dich noch mehr über das Thema zu informieren? Dann klick dich rein und finde unter den folgenden Links weitere Artikel und Posts zur veganen Ernährung:

♥  https://www.peta.de/veganesleben

♥  www.petazwei.de/vegan-leben

♥  http://plantproof.com/

♥  https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2018/apr/01/vegans-are-coming-millennials- health-climate-change-animal-welfare

♥  http://www.newsweek.com/meat-proteins-heart-disease-risk-plant-based-diets-benefit- cardiovascular-869896

♥  https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/vegan-gesund

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